15.7.06

Film des Monats


Und wieder eine neue Rubrik: der Film des Monats Juli ist eindeutig Naked Lunch, der endlich einmal erschwinglich genug war, um ihn mir zuzulegen.

Von Romanverfilmungen halte ich meistens wenig, weil ich den Leute immer sagen: "Dann lest halt das Buch." Dies deshalb weil der Film meistens nur ein Abklatsch des Buches ist - und warum für eine Wiederholung bezahlen?

Es gibt aber auch Filme, die interpretieren das Buch neu bzw. schaffen etwas anderes daraus. Und wenn dann der Autor - in diesem Fall - Burroughs - auch noch bei der Regie - in diesem Fall Cronenberg - mitwirkt, kann eigentlich nichts schief gehen.

Deshalb mein Tipp: anschauen. Man spart sich die Drogen, weil man nach 15 Minuten das Gefühl hat, selber welche genommen zu haben. Ein seltsamer Film, offen für jede Interpretation.

Filmformel
Skandalschriftsteller und Meisterregisseur + "Das schwarze Fleisch von den riesigen im Wasser lebenden brasilianischen Tausendfüßlern", sprechende Arschlöcher, Insektenschreibmaschinen und "Es ist Zeit für das alte Wilhelm-Tell-Spiel" = Interzone, gemixt mit einem Schuss Mugwumpsperma.

2 Kommentare:

JNK-myhotlife hat gesagt…

War ja anfangs skeptisch, aber der Film hat was. Definitiv. Die Schreibmaschinen sind unschlagbar!

Mr. Bing hat gesagt…

"Bill, Würdest du mir ein Bisschen von dem gelben Pulver auf die Lippen schmieren?"

:-)