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Irgendwie komme ich zur Zeit gar nicht klar. Auch das Computerproblem war nur kurz gelöst: jetzt geht gar nichts mehr. Deshalb bitte ich die Ebbe an Blogposts in den letzten Tagen zu entschuldigen. Sie wird aber nicht abreissen: der Computer - der eine Begnadigung meinerseits erfahren hat und entgegen meiner sonstigen Gewohnheiten nicht 6 Stockwerke tief auf dem Asphalt eines nicht näher bezeichneten Hochhauses in einem Augsburger Ghetto gelandet ist - funktioniert immer noch nicht und befindet sich momentan in stationärer Behandlung.
Außerdem residiere ich die nächsten 4 Wochen in good old Aalen, wo ich mich um meine good old Kater kümmere. Updates auf dieser Seite wird es wahrscheinlich so im Wochenrhythmus geben.
Man sieht sich zum Staatsexamen.

...sind die von der Hitze geplagten Kater zurück im Internet. Nachdem sich mein PC nach zweifelhaften Umsteckereien in seinem Innenleben doch wieder entschlossen hat zu funktionieren, bin ich für meine Fans nun wieder 24h am Tag erreichbar. Wenn das mal nichts ist.
Gestern haben die Jackie und ich den Schlumpftag erfunden. Am Schlumpftag tut man absolut nichts außer faulenzen, obwohl man sich total viele und wichtige Dinge vorgenommen hatte. Ähnlich dem Mulligan beim Golf kann man ihn an irgend einem Tag des Jahres nehmen, an dem man höllisch viel zu tun, aber mal so gar keine Lust darauf hat.
Ergebnisse des allerersten Schlumpftages
Schlümpfe: unter den wichtigsten 7
PH-Wert: sehr weich
Motivation: Schnuffi
Da mein Computer in letzter Zeit von bitterbösen Viren heimgesucht wird und mich vor einer kompletten Formatierung nur noch ein Wunder bewahren kann, durfte ich bei Thorstens heldenhaften Rettungsversuchen, welche unter anderem einen kurzen Umstieg auf Linux beinhalteten, endlich erfahren, warum sich das eigentlich bessere Betriebssystem nie gegen Windows durchsetzen wird: weil es kein Schwein versteht.
Christian L. führt den Ball, Gerhard und ich stehen frei, Christian L. vollführt einen Schuss, der deutlich neben dem Tor landet.
Ich: Bei uns war aber jetzt total frei!
Gerhard: Mindestens 15 qm²
Ich: Hast nachgemessen?
Gerhard: Ja. Ohne Bad.
Und am Mittwoch gibts dann wieder Rechtsanwälte, Arbeitsrichter und andere gescheiterte Existenzen (mich) gegen Referendare und wer sonst noch alles kommt, um eine Mannschaft aus 11 Spielern zusammen zu bekommen ;-)

Und wieder eine neue Rubrik: der Film des Monats Juli ist eindeutig Naked Lunch, der endlich einmal erschwinglich genug war, um ihn mir zuzulegen.
Von Romanverfilmungen halte ich meistens wenig, weil ich den Leute immer sagen: "Dann lest halt das Buch." Dies deshalb weil der Film meistens nur ein Abklatsch des Buches ist - und warum für eine Wiederholung bezahlen?
Es gibt aber auch Filme, die interpretieren das Buch neu bzw. schaffen etwas anderes daraus. Und wenn dann der Autor - in diesem Fall - Burroughs - auch noch bei der Regie - in diesem Fall Cronenberg - mitwirkt, kann eigentlich nichts schief gehen.
Deshalb mein Tipp: anschauen. Man spart sich die Drogen, weil man nach 15 Minuten das Gefühl hat, selber welche genommen zu haben. Ein seltsamer Film, offen für jede Interpretation.
Filmformel
Skandalschriftsteller und Meisterregisseur + "Das schwarze Fleisch von den riesigen im Wasser lebenden brasilianischen Tausendfüßlern", sprechende Arschlöcher, Insektenschreibmaschinen und "Es ist Zeit für das alte Wilhelm-Tell-Spiel" = Interzone, gemixt mit einem Schuss Mugwumpsperma.
Dieser ebay-Verkäufer verspürt unterschwellig eine gewisse Abneigung gegen seine Gattin. Ich habe mal die wichtigsten Passagen hervor gehoben und ein wenig seine Gedankengänge zwischen den Sätzen anschaulich gemacht.
bxlboy: Ihr wart in MEINEM ZOO
TheJuggla: Bei DEINEN GIRAFFEN
bxlboy: ALTER pass auf!
TheJuggla: Marvin, Lada, wie sie alle heissen.
TheJuggla: Süße Tiere.
bxlboy: Ich komm in deine Wohnung mit 20 Mann!
bxlboy: Das ist das Ende!
Nachdem dieses einmonatige Trauerspiel (kurz: WM) ja nun vorbei ist, können sich die Spielerfrauen wieder ihren Hobbys widmen: schnatternd zusammen shoppen gehen ;-)
Nachdem die deutsche Mannschaft so eine erfolgreiche WM gespielt hat, ziehen immer mehr Hooligans durch die Augsburger Innenstadt. Dieser hier wollte unerkannt bleiben, nachdem er die Fensterscheibe eines Kia Sephia demoliert hatte.
Gestern/heute einen Unfall vor mir gehabt, vom Weg abgekommen und gerade noch rechtzeitig einen Schutzengel an der Seite, der mich wieder auf die richtigen Bahnen gelenkt hat.
Danke dafür.
Und ich hoffe, die anderen leben auch alle noch.
Jedenfalls weiß ich jetzt, dass nach Kleinaitingen Großaitingen kommt, gefolgt von Obermeitingen und Untermeitingen. Und da sagt noch einer, wir Deutschen wären unkreativ.
Zwei deutsche Fußballfans haben letztens Victoria Beckham beim Shoppen erwischt, sie gefragt, ob sie sie photographieren dürfen und das Bild dann - nachdem sie "ja" gesagt hatte - an sämtliche Schundblätter zu horrenden Preisen abgedrückt.
Eure Meinung: was bezahlt z.B. die Bild-Zeitung, wenn ich Posh Spice in meiner Wohnung abgelichtet habe?
Ich finde es immer wieder faszinierend, wie viele Zusatzinformationen ebay-Verkäufer in ihren Angeboten mitteilen. Heute: der Killer-Hase!
Meine Familie wird hier auf dem Blog meistens mit Alkohol abgebildet. Ich schätze, das ist reiner Zufall ;-)
Aber bei einer kostenlosen Weinprobe sollte man nicht nein sagen. Genossen wurde heute: Württemberger Spätauslese, Jahrgang "Viel-zu-neu-als-das-er-wirklich-teuer-gewesen-wäre".
Der Beweis für exzellentes Genmaterial ;-)
Von den Tieren lernen. Heute: in welch unmöglichen Positionen man trotzdem einschlafen kann, solange man Schatten hat.
Also ich bin ja nicht "addicted to espresso" wie andere Leute auf anderen Blogs, aber die 25er-Packung Mr. Brown Coffee Vanilla musste einfach sein. Der ist echt wunderbar toll lecker und macht auch noch wach (und dabei bekomme ich nicht einmal Geld von denen dafür, dass ich sowas sage). Mal schauen, ob er bis zum Examen reicht - aber das bezweifle ich mal.

Neulich mal wieder durchs Uni-Viertel gelaufen und diese wunderschöne Frau die Straße entlang gehen sehen. Gott sei Dank hat meine Freundin nichts davon mitbekommen.